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Mitarbeiter auf Wanderschaft

(Oktober 2016)
Der diesjährige Betriebsausflug der Brahm Steinmetze-
belegschaft führte ins wildromantische Baybachtal zwischen Hunsrück und Untermosel. An einem Samstag im Herbst unternahmen die Mitarbeiter und ihre Partnerinnen zusammen mit Firmenchef Thomas Brahm und seiner Frau Sabine eine mehrstündige Wanderung und genossen das Gemeinschaftserlebnis ebenso wie die unberührte Natur.

Auf schmalen Pfaden ging es vorbei an ehemaligen Mühlen, alten Köhlerplätzen und einstigen Schiefer-
gruben. Hin und wieder geriet der Weg zwischen hohen schroffen Felsen und über diese hinweg zu einer abenteuerlichen Kletterpartie, die allerdings für Stein-
metze, die sich mitunter in schwindelerregenden Höhen von Kirchtürmen bewegen, kein Problem darstellte. Im Ausflugslokal „Schmausemühle“ ließ man bei einer zünftigen Brotzeit und dem ein oder anderen Glas Bier oder Wein gutgelaunt den gemeinsamen Tag ausklingen.



Gymnasiastin Runa Gottke absolvierte Praktikum
bei der Brahm Steinmetze GmbH

(Oktober 2016)
Runa Sophia Gottke, Schülerin des Staatlichen Gymna-
siums Traben-Trabach, absolvierte in den Herbstferien
ein zweiwöchiges Praktikum bei der Brahm Steinmetze
GmbH. Die 19-Jährige steht kurz vor ihrem Abitur und wollte schon jetzt einmal in die Arbeitswelt hinein-
schnuppern. Wie viele Abiturienten heute spielt auch Runa mit dem Gedanken, statt zu studieren, einen künstlerisch-kreativen handwerklichen Beruf zu erlernen. Denn inzwischen hat auch die junge Generation wieder erkannt, dass das Handwerk nach wie vor goldenen Boden hat und eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern sowie interessante Karrieremöglichkeiten bietet.

Firmeninhaber Thomas Brahm hatte das Praktikum so
organisiert, dass Runa eine Woche die Kollegen auf die
Baustelle begleitete – dort standen Sanierungsarbeiten an
einer Kirche an – und in der zweiten Woche Erfah-
rungen auf dem Betriebsgelände sammeln konnte. Hier fertigte sie u. a. mit Knüpfel und Meißel ein stilisiertes Ahornblatt aus Sandstein an, das sie selbst entworfen und zunächst in Ton modelliert hatte. Das Ergebnis kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen und zeugt vom handwerklichen Geschick, der Kreativität und dem Talent der jungen Frau von der Mosel, die damit gute Voraussetzungen für eine Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin mitbringt.



Steinmetzin Jennifer Ellis auf der Walz zu Gast
bei ihrem ehemaligen Ausbildungsbetrieb

(August 2016)
Auf der Walz besuchte die Steinmetz- und Steinbild-
hauergesellin Jennifer Ellis zusammen mit einem Kollegen ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb. Jennifer hatte bei der Brahm Steinmetze GmbH im Herbst 2015 als Jahrgangsbeste ihre Gesellenprüfung mit der Note 1,1 abgeschlossen und wurde damit Kammer- und zugleich Landessiegerin von Rheinland-Pfalz sowie
2. Bundessiegerin in der Fachrichtung Steinbildhauer.

Thomas und Sabine Brahm freuten sich über den Besuch ihrer früheren Mitarbeiterin und gewährten den beiden wandernden Gesellen selbstverständlich Unter-
kunft. Für die Weiterreise gab es auch die nötige Verpflegung und ein Taschengeld. Jennifer Ellis, die aus der Eifel stammt, ist seit März 2016 auf Wander-
schaft. Der Tradition entsprechend wird die 24-Jährige für drei Jahre und einen Tag auf die Walz gehen,
um in Steinmetzbetrieben in Deutschland und dem benachbarten Ausland weitere berufliche Erfahrung zu sammeln.



Auszeichnung für die Brahm Steinmetze GmbH –
Auszubildende Jennifer Ellis 2. Bundessiegerin

(Dezember 2015)
Nachdem Jennifer Ellis ihre Gesellenprüfung als beste Steinmetz- und Steinbildhauerin von Rheinland-Pfalz abgelegt hat, war die 23-Jährige auch auf Bundesebene erfolgreich. Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2015, der im November im Bildungszentrum in Mainz-Hechtsheim stattfand, erreichte sie einen aus-
gezeichneten zweiten Platz in der Fachrichtung Stein-
bildhauer.

Gleichzeitig wurde auch die Brahm Steinmetze GmbH als Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. In einer Urkunde des Bundesinnungsverbands des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks wurden dem Unternehmen überragende Leistungen bei der Ausbildung attestiert.
In den vergangenen Jahren absolvierten hier 14 junge Menschen eine Lehre zum Steinmetz und Steinbild-
hauer. Nicht wenige von ihnen als Jahrgangsbeste bzw. Kammer- oder auch Landes- und Bundessieger.

Für Firmeninhaber Thomas Brahm und seine beiden Söhne ist die Auszeichnung eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, auf eine kontinuierliche und zukunftsgerichtete Nachwuchsausbildung zu setzen.
Die in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichneten Leistungen der Brahm Steinmetze GmbH sind Beleg
für die hohe Qualität der ausgeführten Steinmetz-
arbeiten, die in erster Linie auf gut ausgebildeten Fachkräften aus den eigenen Reihen basiert. Jennifer Ellis wird erst einmal für drei Jahre und einen Tag „auf die Walz“ gehen, um in Deutschland und dem benachbarten Ausland weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln.



Auszubildende Jennifer Ellis ist Kammer- und Landessiegerin im Steinmetzhandwerk

(November 2015)
Längst ist das Steinmetzhandwerk keine Männerdomäne
mehr. Dies zeigen die Prüfungsergebnisse von Jennifer
Ellis, die nach dreijähriger Ausbildung bei der Brahm Steinmetze GmbH ihre Gesellenprüfung als Steinmetz- und Steinbildhauerin mit der Note 1,1 abgelegt hat. Damit erreichte die 23-Jährige nicht nur den Kammer-
sieg im Handwerksbezirk Koblenz, sie wurde obendrein auch Landessiegerin von Rheinland-Pfalz.

Auch Firmeninhaber Thomas Brahm ist stolz über das
herausragende Prüfungsergebnis seiner Auszubildenden.
Denn Jennifer Ellis ist bereits der vierte Lehrling im Betrieb, der beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks als Jahrgangsbester gleichzeitig den Kammer- und den Landessieg davonträgt.

Jennifer hatte nach ihrem Abitur 2011 und vor Antritt
ihrer Ausbildung zunächst an der Dombauhütte Xanten
ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ab-
solviert. Hier reifte ihr Wunsch, den Beruf der Stein-
metzin und Steinbildhauerin zu erlernen. Jetzt will die erfolgreiche Steinmetzgesellin zunächst einmal auf Wanderschaft gehen, um weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Die hervorragenden Leistungen von Jennifer Ellis sind ein erneuter Beleg für die hohe Ausbildungsqualität bei der Brahm Steinmetze GmbH. In den letzten Jahren absolvierten hier 14 junge Menschen eine Lehre zum Steinmetz und Steinbildhauer.



Gruppenbild mit Hundedame

(September 2015)
Die Belegschaft der Steinmetze Brahm GmbH stellt sich
zum Teamfoto in der Fahrzeughalle, bei dem natürlich
Dalmatinerhündin Yella nicht fehlen durfte.








Doppelter Grund zum Feiern bei der Brahm
Steinmetze GmbH: beide Söhne sind jetzt
Betriebswirt im Handwerk

(August 2015)
Wie zahlreiche andere Branchen ist in einem globali-
sierten Wettbewerb auch das Handwerk wachsenden betriebswirtschaftlichen Anforderungen ausgesetzt. Firmeninhaber und Führungskräfte von Handwerksbe-
trieben stehen heute vor der nicht immer leichten Aufgabe, komplexe Betriebsabläufe in ihrer wirtschaft-
lichen Wechselwirkung zu überschauen und markt- und betriebsgerechte Entscheidungen zu treffen.

Um sich dieser Herausforderung zu stellen und für
die Zukunft gerüstet zu sein, absolvierten die beiden
jungen Geschäftsführer der Brahm Steinmetze GmbH,
Jochen (31) und Georg Brahm (26), mit Erfolg eine
9-monatige berufsbegleitende Weiterbildung zum
Betriebswirt im Handwerk (HWK). Die Zusatzquali-
fikation ist eine der höchsten Ausbildungen des Hand-
werks und für die beiden Steinmetze ein weiterer
wichtiger Schritt der beruflichen Qualifizierung,
nachdem sie bereits die Meisterprüfung ablegten
und Jochen sich darüber hinaus zum Restaurator
im Handwerk qualifizierte.

Firmeninhaber Thomas Brahm kann zu Recht stolz darauf sein, dass gleich zwei Söhne die Prüfung zum Betriebswirt im Handwerk bei der Handwerkskammer Rheinhessen mit ausgezeichneten Ergebnissen bestanden haben. Zu den zentralen Fächern des Zusatzstudiums gehören Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Personal und Recht, in denen u. a. praxisbezogene Methoden und Instrumente wie Unternehmensführung, Strategie-
entwicklung, Personal- und Innovationsmanagement unterrichtet werden.

Den beiden jungen Steinmetzen kann man zum bestan-
denen Abschluss nur gratulieren. Sie dokumentieren
damit, dass Unternehmenserfolg sich nicht von selbst
einstellt, sondern gezielte Weiterqualifizierung notwendig
ist, um sich auf zukünftige Marktanforderungen im Handwerk erfolgreich einzustellen und Schritt zu halten mit der sich ständig wandelnden Arbeits- und Berufswelt.



Sag es in Stein – Naturstein aus der Hand der Meister

(März 2014)
Moderne Architektur und Raumgestaltung gehen Hand
in Hand mit traditionellem Handwerk, wenn es von meisterlichem Können geprägt ist. Für Thomas Brahm und seine beiden Söhne Jochen und Georg ist ihr
Beruf als Steinmetz und Steinbildhauermeister sowie Restauratoren im Handwerk eine Berufung, die vom Firmengründer Josef Brahm auf die nachfolgenden Generationen überging. Die Faszination des natürlichen Materials Stein, das trotz seiner Festigkeit und seiner Unvergänglichkeit zu immer neuen Formen und Gestal-
tungsmöglichkeiten anregt, hat es den Steinmetzen angetan.

Naturstein ist mehr als ein Baustoff. Er ist ein Aus-
drucksmittel, das in seiner Vielfalt den individuellen Vorstellungen und Wünschen der Bauherren bei der Verwirklichung ihrer Bauvorhaben entspricht.

Wenn es darum geht, die Küche neu zu gestalten oder das Bad, wenn Treppen oder Terrassen angelegt werden oder wenn die Fassade historischer Gebäude wieder in den Ursprungszustand versetzt werden soll, spielen Persönlichkeit und Individualität der Bauherren oder das historische Erbe eine wichtige Rolle.

Nicht der Steinmetz allein ist der Gestalter, sondern der Bauherr/die Bauherrin bzw. die Kulturepoche und der Baustil geben den Maßstab vor und bestimmen so das Ergebnis. Schon immer war Naturstein Ausdrucksmittel von Individualität und Einzigartigkeit, ganz so, wie wir sie von den Menschen kennen und erleben.

Die mehrfach ausgezeichnete Brahm Steinmetze GmbH
steht mit einem eingespielten Team von zwölf qualifi-
zierten Mitarbeitern und ausgestattet mit modernsten Fertigungsanlagen für Projekte unterschiedlichster Größenordnung zur Verfügung. Den handwerklich traditionellen Meißel, Knüpfel oder das Scharriereisen legen sie dabei nie aus der Hand, denn ihr Auftrag lautet: Sag es in Stein!



Jochen Brahm qualifiziert sich mit Bestnote 1,3
zum Restaurator im Handwerk

(Juli 2013)
Nachdem Jochen Brahm 2011 seine Meisterprüfung
im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk abgelegt
hat, darf er jetzt auch den Titel „Restaurator im „Handwerk“ führen. Den zweijährigen berufsbegleiten-
den Studiengang an der Akademie des Handwerks im
westfälischen Raesfeld schloss er als Jahrgangsbester
mit der Note 1,3 ab. In seiner Abschlussarbeit entwick-
elte Jochen ein Konzept für die fachgerechte Restau-
rierung des Nordportals an der Mutter-Rosa-Kapelle in
seiner Heimatstadt Oberwesel.

Die Berufsbezeichnung „Restaurator im Handwerk“
wird in Verbindung mit dem Meistertitel geführt.
Die Fortbildung ist Voraussetzung, um fachgerechte
Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen an
denkmalgeschützten Bauten ausführen zu können.
Auf dem Lehrplan stehen neben handwerklicher
Denkmalpflege unter anderem Fächer wie Kunst-
und Kulturgeschichte, Materialkunde und Bauphysik,
Zeichnen sowie Bestandsaufnahme und Dokumen-
tation.

Firmeninhaber Thomas Brahm, der selbst vor gut 25
Jahren seinen „Restaurator im Handwerk“ abgelegt
hat, freut sich über die Weiterqualifizierung seines Soh-
nes: „Die große Einsatzbreite unseres Unternehmens
und insbesondere unsere Kompetenz in der Denkmal-
pflege wird dadurch gewährleistet, dass unsere Mitar-
beiter ihr Fachwissen ständig erweitern, um die hohe
Qualität unserer Arbeit zu sichern.“



Brahm Steinmetze GmbH – Weichen für die
Zukunft gestellt

Seit 1. Januar 2013 firmiert die Heinrich Brahm GmbH
als Brahm Steinmetze GmbH. Im Zuge der Umfirmie-
rung hat Firmeninhaber Thomas Brahm seine Söhne
Jochen und Georg Brahm mit in die Geschäftsführung
aufgenommen. Beide sind Meister im Steinmetz- und
Steinbildhauerhandwerk. Jochen steht zudem kurz vor
dem Abschluss seiner Zusatzqualifikation als Restau-
rator im Handwerk.

Für Firmenchef Thomas Brahm sind Umfirmierung
und Erweiterung der Geschäftsleitung ein konsequen-
ter Schritt, um frühzeitig die Weichen für die Zukunft
zu stellen: „Ich bin froh darüber, dass sich sowohl
Jochen als auch Georg im Anschluss an ihre Meister-
prüfung dazu entschieden haben, in den Betrieb ein-
zusteigen. Daher sollen sie auch möglichst früh in
die Unternehmensführung eingebunden werden.
Kompetenz, Innovationskraft und Kontinuität sind
es, was unseren Familienbetrieb ausmacht und unse-
re Leistungsstärke und die hohe Oualität unserer
Arbeit auch zukünftig sichert.“

Mit Jochen und Georg Brahm geht der Steinmetz-
betrieb, der 1932 gegründet wurde, bereits in die
4. Generation. Im neuen Firmennamen Brahm Stein-
metze kommt diese langjährige Familientradition und
Erfahrung ebenso zum Ausdruck wie der Gedanke
eines eingespielten Teams aus jungen und erfahre-
nen Mitarbeitern.



Auszubildender von Brahm Steinmetze wirkt am
mittelalterlichen Burgbauprojekt Guédelon mit

Paul Laakmann ist einer der beiden Auszubildenden,
die 2012 bei der Brahm Steinmetze GmbH eine Lehre
als Steinmetz- und Steinbildhauer begonnen haben.
Dass der gebürtige Mainzer das Handwerk von der
Pike auf erlernen möchte, bewies er mit seinem frei-
willigen Arbeitseinsatz beim Burgbauprojekt Guéde-
lon in der französischen Bourgogne. Hierfür stellte
Firmenchef Thomas Brahm den 22-jährigen Auszu-
bildenden für eine Woche frei, der einmal erfahren
wollte, wie Steinmetze in früherer Zeit gearbeitet
haben. Zumal vieles sich bis heute in dem traditions-
reichen Handwerk erhalten hat. Bei dem seit 1997 laufenden Rekonstruktionsprojekt soll mit Fachkäften und freiwilligen Helfern bis zum Jahr 2023 eine mittelalterliche Burg errichtet werden. Dabei kommen
ausschließlich Methoden und Materialien des
13. Jahrhunderts zur Anwendung. Auf moderne
Technik und Werkzeuge wie Baumaschinen und
Wasserwaagen wird fast ganz verzichtet.

Selbst die Arbeiter tragen mittelalterliche Kleidung
und leben in einem Feldlager vor Ort. Für Paul Laak-
mann gerieten die Zeitreise in die Vergangenheit und die Arbeit am Stein ohne moderne technische Hilfs-
mittel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Firmenchef Thomas Brahm: „Es ist wirklich vorbildlich, mit welchem Engagement und welcher Begeisterung Paul sein Berufsziel verfolgt und dabei seinen berufli-
chen Horizont erweitert.“
















Georg Brahm: Jüngster Sohn der Steinmetz-Familie hat jetzt auch den Meistertitel

2009 hatte Georg Brahm als Kammer- und 1. Landes-
sieger seine Gesellenprüfung bestanden. Kaum drei Jahre
später hat der jüngste Sohn von Firmeninhaber Thomas
Brahm auch seinen Meisterbrief im Steinmetz- und
Steinbildhauerhandwerk in der Tasche. Den praktischen
und fachtheoretischen Teil seiner Ausbildung absolvierte
der 23-Jährige zwischen September 2011 und Juli 2012
an der renommierten Friedrich-Weinbrenner-Schule für
Gestaltung in Freiburg/Breisgau und legte vor der
dortigen Handwerkskammer erfolgreich die Meister-
prüfung ab.

Sein Meisterstück ist eine vierteilige Fischblase, ein
kreisförmiges Schmuckelement, das bevorzugt in
Maßwerkfenstern spätgotischer Sakralbauten verwendet wird. Wie sein ältester Bruder Jochen, ebenfalls Steinmetz- und Steinbildhauermeister, wird Georg
den elterlichen Betrieb verstärken, in dem insgesamt
12 Fachkräfte beschäftigt sind.

Mit Georg und Jochen ist bereits die vierte Gene-
ration in dem Familienunternehmen tätig. Zwischen
bestandener Gesellenprüfung und Beginn seiner Meister-
ausbildung hatte Georg Brahm ein Jahr lang die
bekannte Bildhauerschule in der Marmorgemeinde
Laas/Südtirol besucht. Die dort im künstlerischen
Werkunterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten
waren mit ein Grund für das gute Abschlussergebnis seiner Meisterprüfung.
















Jennifer Ellis startet im August eine Steinmetz- und Steinbildhauerlehre bei der Heinrich Brahm GmbH

Das Steinmetzhandwerk ist längst keine Männerdomäne
mehr. Zunehmend interessieren sich auch Frauen für
diesen Beruf. So auch Jennifer Ellis, die zum
1. August 2012 bei der Heinrich Brahm GmbH eine
Ausbildung beginnt. Die 20-Jährige aus Speicher in
der Eifel hat 2011 ihr Abitur abgelegt und danach ein
Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege in der Dombau-
hütte Xanten absolviert. Hierbei wurde sie in ihrem
Wunsch bestärkt, den Beruf der Steinmetzin und Steinbildhauerin zu erlernen.

Jennifer weiß es zu schätzen, ein Handwerk mit Jahr-
tausender alter Tradition auszuüben. Dabei ist sie sich
bewusst, dass der Beruf neben künstlerischem und
handwerklichem Geschick auch eine gute körperliche
Konstitution verlangt. „Jennifer ist nicht die erste weib-
liche Auszubildende in unserem Betrieb”, sagt Firmen-
chef Thomas Brahm. „Heutzutage gibt es Hilfsmittel,
beispielsweise den Pressluftmeißel, der die Arbeit
gegenüber früher um einiges leichter macht. Und wenn
es mal etwas Schweres zu heben gibt, sind ja auch
immer noch die männlichen Kollegen da.”

Das Team der Brahm GmbH freut sich auf Jennifer
Ellis und wünscht ihr einen guten Start und eine
erfolgreiche Ausbildungszeit, vor allem Spaß bei der
Arbeit.



Die Heinrich Brahm GmbH in der Fachpresse

Gleich zwei Mal innerhalb kurzer Zeit wurde das
Steinmetz-Unternehmen Brahm mit ganzseitigen Artikeln
in der Fachpresse vorgestellt. Zum einen in dem sich
an die Steinmetz- und Natursteinbranche richtenden
Monatstitel „Stein” (Ausgabe 07/2012), zum andern in
einem Beitrag der April-Ausgabe von „Handwerk
Special”, dem Magazin der Handwerkskammer Koblenz.

„Qualität braucht motivierte Mitarbeiter” lautet die
Headline des „Stein”-Magazin-Beitrags. Nach Über-
zeugung von Thomas Brahm können nur herausragende
Fachkräfte ein gleichbleibend hohes Leistungsniveau
sicherstellen, wie es gerade in der Denkmalpflege und
Restauration erforderlich ist. Daher setzt er vor allem
auf Mitarbeiter, die im eigenen Betrieb ausgebildet wurden. Ebenso wichtig für den Erfolg, so Brahm, sind
auch Teamgeist und Motivation der Leute, die durch Betriebsfeste und regelmäßige gemeinsame Unterneh-
mungen gefördert werden.


Der Beitrag in „Handwerk Special” porträtiert den
12 Mann starken Steinmetzbetrieb, der mit heraus-
ragenden Projekten, wie etwa der Verlegung des Natursteinbodens in der Trierer Liebfrauenbasilika,
auf sich aufmerksam macht. Zahlreiche Auszeichnungen der vergangenen Jahre durch den Bundesinnungsverband
unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Herausgestellt wird auch das vorbildliche Engagement
des Firmeninhabers, der sich seit Jahren als stellver-
tretender Landesinnungsmeister Rheinland-Pfalz und
seit Anfang 2012 auch als Obermeister der Steinmetz-
und Steinbildhauer-Innung Mittelrhein für seine
Branche stark macht.












Jochen Brahm auf dem Weg zum „Restaurator im Handwerk“

Nachdem Jochen Brahm erst kürzlich als Jahrgangs-
bester seine Meisterprüfung zum Steinmetz- und Steinbildhauer abgelegt hat, nimmt er bereits die nächste berufliche Qualifizierung in Angriff. Seit November 2011 befindet sich der 28-Jährige in einer Weiterbildung zum Restaurator im Handwerk.
Der zweijährige berufsbegleitende Studiengang, der einzelne Studienabschnitte mit Zwischenprüfungen und einer Abschlussprüfung vorsieht, findet an der Akademie des Handwerks im münsterländischen Raesfeld statt.

Aufgabe eines Restaurators im Handwerk ist es, in handwerklicher Tradition, Original-Substanz fachgerecht zu konservieren, zu restaurieren und ggf. zu rekon-
struieren. Die Zusatzqualifikation vermittelt diesbezüglich fachspezifische und fachübergreifende Lehrinhalte wie vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in der handwerklichen Denkmalpflege und dem Denkmalschutz, in Kunst- und Kulturgeschichte, Materialkunde, Bauphysik und Bauchemie, Zeichnen sowie Bestandsaufnahme und Dokumentation.

Firmeninhaber Thomas Brahm, der selbst vor 25 Jahren seinen „Restaurator im Handwerk“ abgelegt hat, freut sich über das berufliche Engagement seines Sohnes Jochen: „Die große Einsatzbreite unseres Unternehmens und insbesondere unsere Kompetenz in der Restaurie-
rung und Denkmalpflege wird gerade dadurch gesichert, dass sich unsere Mitarbeiter ständig weiterqualifizieren und ihr Fachwissen erweitern, um die hohe Qualität unserer Arbeit zu sichern.“

















Jochen Brahm bester Steinmetz- und Steinbildhauermeister seines Jahrgangs

Als Jahrgangsbester 2011 hat Jochen Brahm seine Meisterprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauer-
handwerk vor der Handwerkskammer Rheinhessen abgelegt. In der praktischen und fachtheoretischen Prüfung erhielt er die Note gut, den berufs- und arbeitspädagogischen Teil absolvierte er mit sehr gut. Die berufsbegleitende Meisterausbildung ging über einen Zeitraum von einem Jahr und drei Monaten.

Das von Jochen Brahm entworfene Meisterstück ist eine Gartenskulptur in Form eines Krümmlings aus Kylltaler Sandstein. Hier war im wahrsten Sinne des Wortes Maßarbeit gefragt, denn bei der geschwungenen Form fällt bereits die kleinste Ungenauigkeit direkt ins Auge.

Jochen Brahm arbeitet seit 2006 im elterlichen Betrieb und gehört bereits der 4. Generation der Heinrich Brahm GmbH an. Seine bisherigen Ausbildungsstationen waren die Dombauhütte der Wiesenkirche in Soest, wo er 2003 als Kammersieger und Dritter Landessieger von Nordrhein-Westfalen die Gesellenprüfung ablegte, sowie die Dombauhütte des Kölner Doms.




Georg Brahm – Kammersieger und 1. Landessieger beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks

Nach 3-jähriger Ausbildung im elterlichen Betrieb hat Georg Brahm 2009 seine Gesellenprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk als Kammersieger und gleichzeitig 1. Landessieger von Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Zurzeit besucht der begabte Steinmetz eine Bildhauerschule im Südtiroler Ort Laas, der berühmt ist für seine Marmorvorkommen.

Georg Brahm ist bereits der dritte Auszubildende der Brahm GmbH, der beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks sowohl den Kammer- als auch den Landessieg errang. Davor erhielten bereits Stefan Wegner (2005) und Daniel Becker (2008) die beiden Auszeichnungen als Prüfungsbeste ihres Jahrgangs.

Die Auszeichnungen sind sowohl Anerkennung für die hervorragenden Leistungen der Auszubildenden als auch Beleg für die hohe Ausbildungsqualität im Steinmetz- und Steinbildhauerbetrieb Brahm. In den letzten Jahren absolvierten dort mehr als zehn junge Menschen eine Lehre im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Wie Firmeninhaber Thomas Brahm betont, tragen die ausgebildeten Fachkräfte aus den eigenen Reihen entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei.




Auszeichnung für Grabmal-Gestaltung bei der Landesgartenschau in Bingen

Im Rahmen eines landesweiten Grabmal-Wettbewerbs anlässlich der Landesgartenschau in Bingen hat der Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Rheinland-Pfalz unseren Betrieb mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Das Grabmal (Abmessungen 42/20/125 cm) wurde aus hell-beigem Trani-Kalkstein handwerklich gestaltet, das aufgesetzte Oberteil ist ein hellblauer Azul Macaubas (ein Quarzitgestein aus Brasilien). Durch die Oberflächenbearbeitung des Grabzeichens werden Erde und Himmel, Vergänglichkeit und ewiges Leben symbolisiert. Die grob behauene Struktur im unteren Teil löst sich nach oben auf und geht in eine geschliffene Fläche über. In den Stein wurde eine Inschrift eingearbeitet, die ockerfarben eingetönt ist.

Unser ausgezeichnetes Grabmal können Sie auf der Landesgartenschau vom 18. April bis 19. Oktober 2008 in der Ausstellung „Orte des Gedenkens – Grabmal und Grabbepflanzung“ zusammen mit weiteren 43 Mustergräbern rheinland-pfälzischer Steinbildhauer besichtigen.